| »respect«
antirassistische jungen- und mädchenarbeit gegen ausgrenzung
und gewalt
Die Idee für das Projekt »respect«,
eine gemeinsame Initiative von BDP - Mädchenkulturhaus und
Bremer JungenBüro, entstand im Frühjahr 2003, damals angeregt
durch die antirassistische Mädchenarbeit von 'Girls act’,
einem Projekt im Mädchentreff Bielefeld. Neben der engen Kooperation
zwischen einem Jungen- und einem Mädchenprojekt wurde dies
vor allem durch die Zusammensetzung des »respect« Teams
aus Kolleginnen und Kollegen sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund
ermöglicht. Die neun Männer und Frauen bildeten für
knapp zwei Jahre einen kontinuierlichen Arbeitszusammenhang. Die
beteiligten Institutionen konnten durch »respect« erstmals
geschlechtsbezogene Jungen- und Mädchenarbeit und antirassistische
Pädagogik miteinander verknüpfen. Ziel des Projekts ist
die Verknüpfung von Gender und Ethnizität, Empowerment-Pädagogik,
Sensibilisierungs- und Antidiskriminierungsarbeit.
»respect« 2010
"What
difference does it make? Ungleichheit, Differenz und Zugehörigkeit
in Bildung & Pädagogik"
Dass in pädagogischen und bildungspolitischen Handlungsfeldern
die Ressourcen von Heranwachsenden und Multiplikator_innen im Vordergrund
stehen sollten, kann heute einen Gemeinplatz für sich beanspruchen.
Dieser gilt vor allem für Kinder und Jugendliche, die aufgrund
ihrer geschlechtlichen, sozialen und ethnischen Zugehörigkeit,
vor allem aber Nicht-Zugehörigkeit, zur Gesellschaft Ungleichheiten
und Benachteiligungen erfahren.
Wie aber lassen sich Ressourcen von Kindern und Jugendlichen aktivieren,
denen allerorten ihre Defizite vorgehalten werden? Wie lassen sich
jene Ressourcen bewerten und anerkennen, die Kinder und Jugendliche
aufbringen, um Stärke, Gewalt und Macht zu demonstrieren trotz
oder wegen der massiv bzw. subtil erfahrenen Ungleichheiten? Lassen
sich allein mit der Anerkennung von geschlechtlichen und ethnischen
Differenzen Ungleichheiten überwinden? Und wo stößt
die Anerkennung von Verschiedenheiten (Differenzen) an ihre Grenzen?
Wie können Kinder und Jugendliche, die Ungleichheit erfahren,
zu formellen und informellen Lernprozessen ermutigt werden?
Die hier angebotene dreiteilige Weiterbildungsreihe widmet sich
mit genau diesen Fragen, die das schwierige Verhältnis von
Gleichheit und Verschiedenheit in pädagogischen und bildungspolitischen
Handlungsfeldern behandeln. Konkret widmet sich die Weiterbildungsreihe
dem eigenen pädagogischen Handeln und setzt sich mit dem eigenen
Blick auf Ungleichheit und Zugehörigkeit auseinander. Ziel
ist es, sich eine professionelle und zugleich (selbst)kritische
Haltung zu erarbeiten, die es erlaubt, mit ungleicher Verteilung
und Bewertung von Ressourcen pädagogisch und bildungspolitisch
umzugehen.
Modul 1
5.-7. November 2010
Wider die Zugehörigkeit? - Gewalt und Ausgrenzung als Alltagsphänomen
in Bildungsprozessen
Modul 2
10.-12. Dezember 2010
Differenz und Vielfalt? - (Un)Gleichheit in Schule und Bildung
Modul 3
11.-13. Februar 2011
Lernprozesse als Lernort struktureller (Un-)Gleichheit? - Lernen
im Kontext von Ungleichheitskategorien
Teamer_innen: Ines Pohlkamp und Abousoufiane Akka
Ort: Heimvolkshochschule Alte Molkerei Frille (bei Minden)
Weitere Informationen unter: hier
»respect«
2009
Transkulturelle
Pädagogik - Für Multiplikator_innen (außer)schulischer
Bildung
Datum: 19.06. - 21.06.2009
Leitung: Ines Pohlkamp & Abousoufiane Akka
Kosten: 110€ (ermäßigt 85€) inkl. Übernachtung
/ Verpflegung
Ort: HVHS Alte Mollkerei, Frille
Weitere Infos: Transkulturelle
Pädagogik
»respect« - Gender
und Ethnizität in der antirassistischen Jungen- und Mädchenarbeit
Ines Pohlkamp und Abousoufiane Akka
Datum: 26.06.2009
Workshop [2] im Rahmen der Fachtagung: Ich bin
genau wie du - und ganz anders! Interkulturelle und geschlechtsbewusste
Pädagogik - eine Bereicherung für die Kinder- und Jugendhilfe
Eine Veranstaltung der FUMA Fachstelle Gender NRW in Kooperation
mit dem Regionalverband Ruhr, Essen
Weiter Infos: Faltblatt
zur Fachtagung
»respect«
2007
Schulprojekte
»respect« - come.together
Drei Schulklassen des 9. Jahrgangs
aus 3 Bremer Stadtteilen arbeiteten jeweils 3 Tage zu den Fragen:
Herkunft, Stadtteil, Respekt, Gewalt und Ausgrenzung. Ihre Positionen
zu diesen Themen brachten die Mädchen und Jungen vor der Kamera
zum Ausdruck. Die Ergebnisse dieser Foto-Shootings konnten am Abschlusstag
der Projektreihe am 18.12.2007 im Lidice Haus bewundert werden.
Fortbildung
»respect« - Transkulturelle Pädagogik
Antirassistische und transkulturelle Impulse für die Bildungsarbeit
12. – 14.10.2007
In Kooperation mit der HVHS „Alte Molkerei Frille“ (weitere
Informationen: 05702 / 9771)
»respect«
2006
Schulprojekte
(M)eine Kultur - Kultur in der Kiste
Ein Ausstellungsprojekt von Schülerinnen und Schülern
der Johann-Heinrich-Pestalozzi Schule in Bremen.
Hier
geht es zur virtuellen Austellung des Projekts.
Fortbildung
Gender und Transkulturalität
in Theorie und Praxis
Qualifizierungsreihe für Multiplikator/innen in pädagogischen
Handlungsfeldern
Mit der Qualifizierungsreihe »respect« 2006 bieten wir
unsere Erfahrungen und Arbeitsweisen in drei Fortbildungsbausteinen
für Muliplikator/innen in pädagogischen Handlungsfeldern
an. Dabei stellen wir praktische wie theoretische Zugänge des
»respect« Ansatzes vor. Die Interessen, Probleme und
Ideen der Teilnehmer/innen aus ihren jeweiligen pädagogischen
Arbeitsfeldern sollen dabei in den Arbeitsprozess einfließen.
Die drei Bausteine sind einzeln als auch in Kombination zu buchen.
Termine:
1. Baustein: Gendertraining
22.-24.September 2006
2. Baustein: Transkulturelle Pädagogik
20.-22. Oktober 2006
3. Baustein: »respect« Praxis-Transfer
15.-17. Dezember 2006
(Jeweils Fr. 17.00 Uhr bis So. 15.00 Uhr)
Nähere Informationen: respect
2006 Qualifizierungsreihe (PDF: 146kb)
»respect« 2005
In 2005 entwickelte das Bremer JungenBüro das Projekt »respect«-Selbstbehauptungskurse
für Jungen zwischen 9 und 14 Jahren, und führte 7 Kurse
mit über 60 Jungen durch. (Auch in 2006 werden wieder Selbstbehauptungskurse
für Jungen angeboten.)
Weiterhin konnten in diversen Fortbildungen (u.a. Scham und Ehre
in der türkischen Kultur) eine große Anzahl an Multiplikatorinnen
erreicht werden.
»respect« 2002 - 2004
Die
vorliegende Broschüre dokumentiert das Projekt »respect«
im Zeitraum zwischen November 2003 und Dezember 2004. An den insgesamt
13 antirassistischen Jungen- und Mädchenseminaren des Projekts
nahmen ca. 300 Schülerinnen und Schüler aus Bremen teil.
Diese Dokumentation verrät etwas über unseren Arbeitsansatz,
beschreibt die Ziele des Projekts und gibt Erfahrungen wieder, die
wir in der Arbeit mit den Jungen und Mädchen gemacht haben.
Die Dokumentation kann gegen eine Schutzgebühr von 5,50 €
in Briefmarken beim Bremer JungenBüro bestellt werden.
Neu: die Broschüre gibt es jetzt auch als PDF-Download: respect
Dokumentation
Kooperationspartnerin:
Das
BDP-Mädchenkulturhaus ist ein Treffpunkt für Mädchen.
Schwerpunkt der Arbeit ist die erlebnisorientierte Begegnung mit
Mädchen. Die Angebote reichen von Deutschkursen, Kletterangeboten,
WENDO und einem Internetcafe bis hin zu Hausaufgabenhilfe.
Heinrichstr. 21, 28203 Bremen, Fon 0421 32 87 98
www.bdp-maedchenkulturhaus.de
»respect«
Team:
Abou Soufiane Akka, Erkan Altun, Maren Hauck, Hatice Krischer,
Volker Mörchen, Songül Orucoglu, Ines Pohlkamp, Silke
Thiemann und Rolf Tiemann
Förderung:
Das Projekt »respect«
antirassitische jungen und mädchenarbeit gegen ausgrenzung
und gewalt wird gefördert im Rahmen des "Lokalen
Aktionsplan Bremen", durch Mittel des BMFSFJ
Föderung bis 2003 - 2006:
Das Projekt »respect«
antirassitische jungen und mädchenarbeit gegen ausgrenzung
und gewalt wird gefördert im Rahmen des Aktionsproramms
"Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus,
Fremdenfeindlichekeit und Antisemitismus" des Bundesministeriums
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
»respect«
(Titel-) Bild: Julia Baier www.juliabaier.de/
Gestaltung der »respect«
Broschüre: Ute Ratz www.utaratz.de
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JungenBüro
(aktualisiert: 07.01.2008, Bremer JungenBüro)
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