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Onlineberatung für Jungen

Aktuelle Informationen des Bremer JungenBüro e.V.
Informations- und Beratungsstelle für Jungen die Gewalt erleben

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Fachtag: "Man sieht nur was man kennt!" - Jungen und Männer als Opfer Sexualisierter Gewalt

Welchen Hilfebedarf haben diese Jungen und Männer und wie können Fachkräfte im pädagogischen und therapeutischen Kontakt Hilfen anbie- ten? Welche Präventionsmaßnahmen sind geeignet, die Gefährdung von Jungen durch sexualisierte Gewalt zu verringern? Welche Faktoren und Rollenbilder behindern oder erschweren es Jungen und Männern, sich anzuvertrauen und Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Diesen und weitern Fragen geht der Fachtag in drei Vorträgen und fünf parallelen Workshops am 4. November 2011 von 9.00 bis 17.00 Uhr in Hamburg nach. Weitere Informationen: hier (PDF)

Weiterbildungsreihe 2011/2012: Was geht?! Von den Grundlagen der Jungenarbeit zur Praxis

Im November 2011 startet das Bremer JungenBüro den zweiten Durchgang unserer Weiterbildungsreihe: Was geht?! Von den Grundlagen der Jungenarbeit zur Praxis.
In vier zweitägigen Fortbildungsbausteinen (und zwei Vertiefungsseminaren) werden wir uns wieder intensiv mit Theorie und Praxis der Jungenarbeit auseinandersetzen.
Dank der Förderung durch die Bremische Kinder- und Jugendstiftung, können wir die Fortbildung zu sehr moderaten Konditionen anbieten. Voraussetzung ist jedoch ein Tätigkeit im Bereich der Kinder- und Jugendförderung im Land Bremen.

Ausführliche Informationen finden sie in der Auschreibung: hier klicken (PDF 500KB)

Fachtag: Mehr Männer in die Grundschule

Am 24.06.2011 findet in Bremen der Fachtag mehr Männer in die Grundschule - Fortführung der Diskussion "Bedeutung von Männern in Bildung und Erziehung

Weitere Informationen (Ausschreibungsfaltblatt, PDF)

14.4.2011 Boy´s Day/Jungen Zukunftstag

Auch dieses Jahr besteht wieder die Möglichkeit für Jungen und Jungengruppen (max. 10 Jungen) für eine Stunde das Bremer JungenBüro und Männer in sozialen Berufen kennenzulernen. Eine telefonische Anmeldung ist zwingend erforderlich.

Neuerscheinung: "Feministische Mädchenarbeit weiterdenken - Zur Aktualität einer bildungspolitischen Praxis"

Die »Mädchenarbeit« ist in den vergangenen Jahren in die Defensive geraten. Gesellschaftliche Veränderungen wie Gender Mainstreaming oder die Diskussion um ›arme Jungs‹ setzen die geschlechterreflektierende Arbeit mit Mädchen unter Legitimationsdruck. Auch wissenschaftliche Diskurse um Dekonstruktion und Intersektionalität stellen die Frage, an wen sich Mädchenarbeit heute richten kann.
Ines Pohlkamp ehemalige Mitarbeiterin im Bremer JungenBüro ist Mitherausgeberin dieser spannenden Aufsatzsammlung.

Mart Busche, Laura Maikowski, Ines Pohlkamp, Ellen Wesemüller (Hrsg_innen): "Feministische Mädchenarbeit weiterdenken - Zur Aktualität einer bildungspolitischen Praxis"
Oktober 2010, 330 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1383-4 transcript-verlag/ Reihe Gender Studies
Mehr Infos unter: www.transcript-verlag.de/ts1383/ts1383.php

Leserbrief zur Ausgabe der taz-Bremen am 14. Februar 2011 vom Bremer JungenBüro

In der oben genannten Ausgabe wird fälschlicher Weise behauptet, einer unserer Mitarbeiter habe „die Erzieherinnen in den Kindergärten und Schulen kritisiert: Jungen wollten nicht Blumen malen, sondern Monsterfiguren, Kampf und Bewegung.“ Diese Aussage ist von dem betreffenden Mitarbeiter nie gemacht worden, zudem inhaltlich falsch und bedarf daher einer Richtigstellung. Die Mitarbeiter des Bremer JungenBüros haben in vielen Fortbildungen für ErzieherInnen und LehrerInnen feststellen können, dass die Frauen in diesen Berufen in der Regel eine engagierte und sehr wertvolle  Arbeit leisten. Dies gilt entgegen der landläufigen Meinung im Großen und Ganzen auch für den Kontakt mit Jungen. Eine pauschale Kritik, dass diese die ihnen anvertrauten Jungen quasi dazu zwingen würden, Blumen zu malen, ist deshalb völlig verfehlt. Mit unserer Arbeit verfolgen wir das Ziel, dass Jungen (und natürlich auch Mädchen) mehr Wahlmöglichkeiten bekommen, wie sie sich jeweils zeigen möchten. Deshalb ist es aus unserer Sicht auch durchaus wünschenswert, dass sich mehr Männer für soziale Berufe, z.B. auch in Kindergarten und Grundschule interessieren, weil Jungen auf diese Weise noch weitere Rollenmodelle kennenlernen. Wir gehen davon aus, dass Jungen ihre Interessen selbst äußern können. Entsprechend sollten sie sich selbst aussuchen dürfen, ob sie heute eine Blume oder morgen ein Monster malen, und weder von Erzieherinnen, von Mitarbeitern aus Beratungsstellen noch von taz-Redakteuren auf eine bestimmte Rolle festgelegt werden.
Die Mitarbeiter in der Informations- und Beratungsstelle Bremer JungenBüro e.V.

Arcelor Mittal Bremen spendet im Rahmen der Restcent-Aktion 2000€

Im Rahmen der Aktion Restcent überreichten am 15.02.2011 Frau Müller-Achterberg und Herr Backhaus im Namen des Unternehmens und der gesamten Belegschaft von Arcelor Mittal einen symbolischen Scheck über 2000€ an zwei Mirtarbeiter des Bremer JungenBüro e.V. Bei Restcent verzichten alle MitarbeiterInnen und Mitarbeiter monatlich auf den Gehaltsbetrag hinter dem Komma. Jede und jeder spendet also monatlich zwischen 1 und 99 Cent. Die Summe wird dann vom Unternehmen noch einmal verdoppelt. Das Bremer JungenBüro freut sich über diese tolle Initiative. Herzlichen Dank!

Die Wolkenschieber schieben wieder!

Am 16.12.2010 überreichte Marcus Ruhl von der Initiative Die Wolkenschieber einen Check in Höhe von €2000,- an unseren Mitarbeiter Volker Mörchen (s. Foto). Das Geld wurde von der Firma BEGO Implant Systems GmbH & Co. KG gespendet. Nachdem diese Spende von der Bethe-Stiftung noch einmal verdoppelt worden ist, wird sie helfen, die Arbeit der Beratungsstelle auch im Jahr 2011 abzusichern. Im Namen aller Mitarbeiter sagen wir: Herzlichen Dank!

 

Golfspielen für Gewaltprävention

Benefiz-Golfturnier der Deutschen Bank Bremen zugunsten des Bremer JungenBüros unterstützt die Präventionsarbeit gegen Gewalt an Jungen


Das Bremer JungenBüro, die Beratungsstelle für Jungen, die von Gewalt betroffen sind, freut sich über eine Spende in Höhe von 2.500€. Mit den Erlösen des Einladungsturniers der traditionsreichen Deutsche Bank Invitational-Serie für Kunden und Geschäftsfreunde, das am 13.08.2010 im Golf Club Wümme e.V. ausgetragen wurde, unterstützt die Deutsche Bank die Arbeit des JungenBüros. Die Startgebühren der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Höhe von 1.230€ wurden durch die Deutsche Bank Bremen noch einmal verdoppelt und aufgerundet.

Das Bremer JungenBüro bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Golfturniers und bei der Deutschen Bank Bremen für diese tolle Initiative und die großzügige Spende.

(Foto: Marina Lange von der Deutschen Bank Bremen
überreicht die Spende an einen Mitarbeiter.)

Selbstbehauptungskurse 2011

Die Termine für die Selbstbehauptungskurse 2011 stehen fest. Das Informationsfaltblatt mit Anmeldeabschnitt steht zum Download bereit: Selbstbehauptungskurse 2011

Wuppertaler Appell an den "Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch"

Das Dunkelfeld lichtet sich – und wer hilft jetzt? Experten mahnen: „Männliche Opfer sexualisierter Gewalt erhalten nicht die Hilfe, die notwendig ist!“

Im Zusammenhang mit den Enthüllungen von sexuellem Missbrauch und Misshandlungen in kirchlichen und anderen Institutionen warnen Experten vor einer qualitativ und quantitativ unzureichenden Versorgung insbesondere der männlichen Opfer.
Anlässlich eines Fachforums von Experten aus Deutschland und Österreich in Wuppertal werden Defizite in der Versorgung sexuell missbrauchter Jungen beklagt: Es gibt im deutschsprachigen Raum nur eine Handvoll spezialisierter Beratungsstellen für männliche Opfer sexualisierter Gewalt. Diese Fachstellen leiden unter chronischer Unterfinanzierung und können den aktuell angestiegenen Hilfebedarf bei weitem nicht decken. Bei den Opfern in den kirchlichen und anderen Heimen und Internaten handelt es sich mehrheitlich um Jungen bzw. Männer. Auch aktuell erleben Jungen tagtäglich sexualisierte Gewalt. Deshalb sind geschlechtsspezifische Aspekte bei der Ausgestaltung der Hilfs- und Beratungsangebote unbedingt zu berücksichtigen.
"Wir fürchten, dass betroffene Jungen und Männer sich nicht trauen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen, oder wieder mutlos werden und im Dunkelfeld verschwinden, wenn sie keine adäquaten Ansprechpartner für sich und ihre Vertrauenspersonen finden. Deshalb müssen vorhandene spezialisierte Angebote rasch ausgebaut werden", so Matthias Nitsch von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI e.V.).

Die lange Fassung des Wuppertaler Appells finden sie hier

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Bremer JungenBüro
Schüsselkorb 17/18
28195 Bremen
0421.59 86 51 60
info@bremer-jungenbuero.de

Sponsoren / Förderung

Das Bremer JungenBüro wird von März 2009 bis Ende 2011 aus Mitteln der ARD Fernsehlotterie 'Ein Platz an der Sonne' mit insgesamt € 77.812,- gefördert. Herzlichen Dank.
Das Bremer JungenBüro wird gefördert und finanziert von der Hansestadt Bremen.

Träger

Das Bremer JungenBüro e.V. ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV), sowie in der Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V.

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