| (M)eine
Kultur – Kultur in der Kiste
Im Rahmen
von zwei »respect«-Schulprojekten erstellten Schülerinnen
und Schüler des AL-10 Projekts der Johann-Heinrich-Pestalozzi
Schule in Bremen-Gröpelingen eine Ausstellung zum Thema „(M)eine
Kultur – Kultur in der Kiste“.

Der Prozess
Im ersten dreitägigen Seminar arbeiteten wir mit den SchülerInnen
zu den Fragen: "Was ist Ausgrenzung? Was ist struktureller
und individueller Rassismus? Und wie können wir dem alltäglichen
Rassismus etwas entgegen setzen?" In diesem Zusammenhang stießen
wir auf das Thema der Verständigung verschiedener Kulturen,
als einem Baustein einer nicht rassistischen Gesellschaft. Dieses
Thema griffen wir im zweiten Seminar auf und arbeiteten mit den
SchülerInnen zu den Fragen: "Was ist Kultur überhaupt?"
und "Was bestimmt meine persönliche Kultur?"
Die individuellen Antworten der Teilnehmenden stellen die Kisten
dar, die jeweils ihre „persönliche Kultur“ repräsentieren.
Der
Hintergrund
Wir gehen davon aus, dass der kulturelle Alltag von Schülerinnen
und Schülern mit oder ohne Migrationshintergrund ein transkultureller
ist. Die kulturellen Elemente, auf die sich die Jugendlichen beziehen,
bleiben nicht an Landesgrenzen stehen. Sie umfassen ihre Vorstellungen
von politischer oder religiöser Kultur ebenso wie jugendkulturelle
oder subkulturelle Elemente. Sie beziehen sich auf Bremen oder Deutschland
ebenso wie auf die Kultur der Herkunftsländer ihrer Eltern.
Entsteht hieraus ein neues Kulturverständnis oder bleibt die
"verschiedene Kultur“ ein trennendes Element im Kontakt
von Menschen?
Lassen wir die Kisten für sich sprechen!
Die
Ausstellung
Die
Ausstellung wurde am 17. Januar 2007 in der Projekteria (frühere
Cafeteria) im Neubau der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule (Bremen
Gröpelingen) eröffnet und 2 Monate lang ausgestellt. Die
Arbeitsergebnisse der Mädchen und Jungen können aber noch
in einer virtuellen Ausstellung angeschaut werden.
Zur virtuellen
Ausstellung
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Gefördert
im Rahmen des Aktionsproramms "Jugend für Toleranz
und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichekeit
und Antisemitismus" des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend
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