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Onlineberatung für Jungen
 
Bei akuten Notfällen:
Bremer Kinder- und Jugendschutztelefon
0421 6 99 11 33
 
 
 

Herzlich willkommen!

Die Informations- und Beratungsstelle Bremer JungenBüro e.V. berät Jungen, Jugendliche und junge Männer, die sexuelle, körperliche oder seelische Gewalt erleben, sowie unterstützende Angehörige und Fachkräfte aus Jugendhilfe oder Schule.
Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym.
Das Bremer JungenBüro ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV).

Bremer JungenBüro
Schüsselkorb 17/18
28195 Bremen
0421.59 86 51 60
info@bremer-jungenbuero.de


Aktuelles 



Wuppertaler Appell an den "Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch"


Das Dunkelfeld lichtet sich – und wer hilft jetzt? Experten mahnen: „Männliche Opfer sexualisierter Gewalt erhalten nicht die Hilfe, die notwendig ist!“

Im Zusammenhang mit den Enthüllungen von sexuellem Missbrauch und Misshandlungen in kirchlichen und anderen Institutionen warnen Experten vor einer qualitativ und quantitativ unzureichenden Versorgung insbesondere der männlichen Opfer.
Anlässlich eines Fachforums von Experten aus Deutschland und Österreich in Wuppertal werden Defizite in der Versorgung sexuell missbrauchter Jungen beklagt: Es gibt im deutschsprachigen Raum nur eine Handvoll spezialisierter Beratungsstellen für männliche Opfer sexualisierter Gewalt. Diese Fachstellen leiden unter chronischer Unterfinanzierung und können den aktuell angestiegenen Hilfebedarf bei weitem nicht decken. Bei den Opfern in den kirchlichen und anderen Heimen und Internaten handelt es sich mehrheitlich um Jungen bzw. Männer. Auch aktuell erleben Jungen tagtäglich sexualisierte Gewalt. Deshalb sind geschlechtsspezifische Aspekte bei der Ausgestaltung der Hilfs- und Beratungsangebote unbedingt zu berücksichtigen.
"Wir fürchten, dass betroffene Jungen und Männer sich nicht trauen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen, oder wieder mutlos werden und im Dunkelfeld verschwinden, wenn sie keine adäquaten Ansprechpartner für sich und ihre Vertrauenspersonen finden. Deshalb müssen vorhandene spezialisierte Angebote rasch ausgebaut werden", so Matthias Nitsch von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI e.V.).

Die lange Fassung des Wuppertaler Appells finden sie hier


Bremer Landesbank löst Versprechen der Zinswette ein - Schattenriss e.V., die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe und das Bremer JungenBüro freuen sich über die Spenden

Drei Bremer Vereine dürfen sich über einen wahren Geldregen freuen: Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen (LAGS), das Bremer JungenBüro und Schattenriss erhielten von der Bremer Landesbank eine Spende von insgesamt mehr als 26.000 Euro. Die jüngsten Finanzspritzen stammen aus der Zinswette der Bank, in deren Rahmen Kunden nicht nur auf den Stand des 3-Monats- Euribors und des Euros zum US-Dollar am letzten Handelstag 2010 tippten, sondern darüber hinaus ihre Geldbörsen für die drei ausgewählten Institutionen öffneten. Diese vielen Einzelspenden werden nun von der Bremer Landesbank noch einmal verdoppelt.
„Die Spende freut uns natürlich riesig“, sagt Rolf Tiemann vom Bremer JungenBüro, „das Geld fließt direkt in unsere Arbeit mit Gewalt betroffenen Jungen, zum Beispiel in die Präventionsarbeit gegen sexuellen Missbrauch und in die Onlineberatung. Außerdem können wir in diesem Jahr unsere Beratungskapazitäten ausweiten und so die Wartezeiten für die Betroffenen und ihre Angehörigen verkürzen.“

Bildunterschrift: Die beiden Vorstandsmitglieder der Bremer Landesbank, Dr. Guido Brune (3.v.l.) und Eckhard Fiene (2.v.r.) überreichten den Spendenempfängern der diesjährigen Zinswette Bremen die Spenden der Bank: (v.l.) Erik Roßbander (Schirmherr von Schattenriss), Jutta Wolters (Schattenriss), Dieter Stegmann (Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen) und Rolf Tiemann (Bremer JungenBüro). Foto: Bremer Landesbank


Fachtag Jungenarbeit

Sexualisierte Übergriffe und Grenzverletzungen gegenüber Jungen – Prävention und Schutz von Opfern in der Jungenarbeit und in der Arbeit mit Jungen
Donnerstag 27.5.2010 10.45 Uhr bis ca.ca.16.30Uhr
LidiceHaus, Jugendbildungsstätte Bremen

Weitere Information und Anmeldung: hier


Neue Onlineberatung für Jungen gestartet

Am 19.02.2010 startete das Bremer JungenBüro offiziell seine neue Onlineberatung für Jungen die Gewalt erleben. Unter www.jungenberatung-bremen.de können sich Jungen über Gewalt informieren oder kostenlos und anonym beraten lassen. Nur einen Namen und ein Passwort ausdenken (und merken) und schon kann es los gehen. Weitere Angaben werden nicht erfragt. Die Fragen und Antworten kann dann nur der Junge selbst lesen.
Bei der Eröffnung überreichte Christian Kipper, Geschäftsführer der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ (rechts), als Hauptsponsor der Onlineberatung einen symbolischen Check an Herbert Holakovsky vom Amt für Soziale Dienste (mitte) und Rolf Tiemann vom Bremer JungenBüro (links).

Gefördert von der ARD Fernsehlotterie 'Ein Platz an der Sonne'


Selbstbehauptungskurse 2010

Die neuen Termine für die Selbstbehauptungskurse des Bremer JungenBüros stehen fest. Termine und weitere Informationen finden sie wie üblich in unserem Faltblatt: Selbstbehauptungskurse 2010
Auch 2010 planen wir in Kooperation mit dem Bremer LidiceHaus wieder eine Abenteuerfahrt für Jungen, nähere Informationen erhalten sie telefonisch in den Sprechzeiten.


Das Bremer JungenBüro präsentierte: „Ich werde es sagen“

Am 16.11.2009 gastierte die theaterpädagogische werkstatt Osnabrück mit dem Solo-Stück "Ich werde es sagen" - Ein Stück mit Musik über Mut zur Wahrheit auf Einladung des Bremer JungenBüros in der bremer shakespeare company. Das Stück, nach einem Buch von Kristian Ditlev Jansen, handelt von einem Mann, der von 9 bis 12 Jahren sexualisierte Gewalt erlebt hat. Für die Bühne eingerichtet von Jens Pallas und mit beeindruckender Intensität gespielt von Reinhard Gesse, war dieses Stück zum ersten Mal in Bremen zu sehen. Das Angebot, im Anschluss an die Aufführung mit dem Schauspieler und einem Mitarbeiter unserer Beratungsstelle über das Thema und das Stück zu reden, wurde rege in Anspruch genommen.


Neue Veröffentlichung des Bremer JungenBüros erschienen

Erkan Altun, Volker Mörchen, Rolf Tiemann, Daniel Tscholl: "Ich habe hier ein Opfer für Sie, jedenfalls benimmt er sich so." Erfahrungen aus der Praxis einer Beratungsstelle für Jungen die Gewalt erleben; in: deutsche jugend - Zeitschrift für die Jugendarbeit, 57 Jg., H. 6, Juni 2009, S. 249 - 258


Sponsoren / Förderung

Das Bremer JungenBüro wird von März 2009 bis Ende 2011 aus Mitteln der ARD Fernsehlotterie 'Ein Platz an der Sonne' mit € 77.812,- gefördert. Herzlichen Dank.
Das Bremer JungenBüro wird gefördert und finanziert von der Hansestadt Bremen.

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